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Das Haus International sucht ab September junge, motivierte Menschen für den

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Deutsch im Haus International sucht Deutschlehrer*innen mit BAMF-Zulassung. Weitere Informationen bei Frau Heilinger persönlich im Haus International oder unter 0831-56569210. Bewerbungen bitte per E-Mail: deutschkurs.hausinternational@web.de

Wir suchen für unsere Schülerbetreuung ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die den Kindern und Jugendlichen bei der Erstellung ihrer Hausaufgaben helfen.

Weitere Informationen bei Frau Ruth Haupt persönlich im Haus oder telefonisch unter 0831-5127000. 

Informationen für Geflüchtete und ihre UnterstützerInnen finden Sie auf: www.asylinkempten.de!

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Das Programmheft des Interkulturellen Herbstes ist da! Holen Sie Ihr persönliches Exemplar im Haus International ab!

DEMNÄCHST:

Donnerstag, 14.11.2019, 19.30 Uhr

Zwischen Okzident und Orient

Streifzüge durch tausend Jahre ungarische Geschichte

Vortrag von Lajos Fischer mit Diskussion

 

In den ostmitteleuropäischen Ländern, so auch in Ungarn, spielt Geschichtspolitik eine außerordentlich wichtige Rolle. Auch deshalb ist es unerlässlich, die zentralen Wendepunkte der historischen Entwicklung Ungarns kennenzulernen.

 

Seit Ende des 9. Jahrhunderts, als die Ungarn das Karpatenbecken besetzt haben, mussten sie sich ständig behaupten zwischen Ost und West, zwischen Nomadentum und Feudalismus, zwischen Rom und Konstantinopel, zwischen Habsburgern und Osmanen, zwischen Leibeigenschaft und Urbanisierung, zwischen Kapitalismus und Kommunismus, zwischen Demokratie und Diktatur. Die starken Königreiche von Stephan dem Heiligen oder vom Renaissanceherrscher Matthias mit gesamteuropäischem Einfluss oder die wirtschaftliche und kulturelle Blüte der k.u.k. Doppelmonarchie gehören ebenso zu den Höhepunkten wie die Öffnung der Grenzen vor dreißig Jahren. Der Verlust der staatlichen Unabhängigkeit an die Osmanen, an die Habsburger, an die Sowjetunion oder der Trianoner Vertrag gehören zu den bis in die Gegenwart wirkenden traumatischen Erfahrungen.

 

Heute Abend bekommen Sie ein historisches Gerüst über die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Ungarns und es werden auch einige Vorurteile enttarnt. Der Name unserer ungarischen Partnerstadt Sopron wird öfters fallen, nicht nur wegen der Verbindung zu Kempten, sondern auch wegen der wichtigen historischen Rolle der Stadt. Der Überblick endet 1989, auf die Geschichte nach der Wende wird in einem weiteren Vortrag in einer Woche eingegangen.

 

Veranstalter: Freundschaftskreis der Partnerstädte, Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Eintritt: frei

Freitag, 15.11.2019, 20.00 Uhr

‚Kleiner Besuch in der Heimat’

Live-Konzert mit Sarah Buchners PrinzessinPingPong

 

PrinzessinPingPong ist ein Teil jedes Menschen. Oftmals liegt sie als inneres Kind verborgen unter der alltäglichen Oberfläche. Setzt man sie frei, ist sie Ursprung jedes kreativen Schaffens. Völlig unbeeindruckt vom vorgemalten Weg der Erwachsenen, verlässt sie die Hörgewohnheit und findet eine neue Heimat gefüllt mit Tönen, Geräuschen und Wort, wo pure Lust am Spiel und der Rausch des Risikos über alle Vorbehalte siegt.

Bei dem musikalischen Schaffensprozess des Trios rund um die Sängerin Sarah Buchner ist PrinzessinPingPong oberste Entscheidungsträgerin. Die drei Musiker geben sich intuitiver Spielfreude und der Neugierde auf neue Klänge hin. Intimität und Stille sind dabei ebenso an der Tagesordnung wie das akustische Erfahren von instrumentalen und stimmlichen Grenzbereichen. Zu hören sind Atem, Sprache, verrückte Sounds und ungewöhnliche Rhythmen. Dass die Grenze zwischen Improvisation und Notation nahezu unkenntlich verschwimmt, ist keine Überraschung.

Die jungen Musiker verbindet das kommunikative Spiel des traditionellen Jazz sowie ihr Interesse an kammermusikalischer Avantgarde. Das kann vergnügt, melancholisch oder absurd klingen und nimmt sich selbst nicht immer am ernstesten. Max Koch spielt Gitarre, Conrad Noll Bass.

Die in Kempten geborene und vielfach ausgezeichnete Sängerin Sarah Buchner bekam ihren ersten Gesangsunterricht in ihrer Heimatstadt bei der Stimmtherapeutin und Jazzsängerin Mia Weirich. Mit 16 Jahren wurde sie im Rahmen der Hochbegabtenförderung an der Hochschule für Musik Nürnberg als Jungstudentin im Fach Jazzgesang aufgenommen, gleichzeitig war sie festes Mitglied des Landesjugend­jazzorchesters Bayern. Seit 2015 studiert Sarah Buchner Jazzgesang an der Hochschule für Musik Würzburg. Aktuell arbeitet Sie an diversen Projekten mit Musikern aus ganz Deutschland.

Veranstalter: Haus International

Eintritt; 10,- €

Live-Konzert der Extra-Klasse!

Samstag, 16.11.2019, 20.00 Uhr

ÜBER GRENZEN!

mit Liv Migdal (Violine) und Matan Goldstein (Percussion)

 

Durch Sternstücke wandert das heutige Programm: Es beginnt mit der faszinierenden Passacaglia des Salzburger Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz von Biber. Eine Entdeckung ist die unerhörte Solosonate des 1897 in München als Paul Frankenburger geborenen und 1933 aus Deutschland geflohenen israelischen Nationalkomponisten Ben-Haim: flammende Energie und melancholische Meditation über verlorenes Glück - mit Klängen, die wie von einem anderen Planeten zu kommen scheinen. Über Grenzen geht auch die großartige Chaconne aus der Partita in d-Moll Johann Sebastian Bachs:  ein absolutes Gipfelstück der Violinen-Literatur.

Danach springen die Weichen um auf ein musikalisches FeuerWerk: Pablo de Sarasates Carmen Fantasy in einem einzigartigen Arrangement für Violine und Percussion.

 

Veranstalter: Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Eintritt: 15,- €

 

LIV MIGDAL  

„Elektrisierend“ ... „mit expressiver Kraft“ ... „existentielles Spiel“ ... „atemraubend“ ... „vom Ohr direkt in die Seele“ ... „eine Vollblutmusikerin“!  So klingt der Chor der Kritikerstimmen, die das Spiel Liv Migdals beschreiben als das einer der fesselndsten Geigerinnen der Gegenwart.

Als Solistin mit namhaften Orchestern und Dirigenten ist die vielfach ausgezeichnete Musikerin auf  den Podien der Welt unterwegs. Konzertreisen führen Liv Migdal in zahlreiche europäische Länder, nach Asien und Israel.  Sie gastiert in bedeutenden Konzertsälen wie Laeiszhalle Hamburg, Taipei Concert Hall, Beethovenhalle Bonn, Herkulessaal  München, Konzerthaus Dortmund, Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin, Concert Hall Shanghai, Großer Saal des Mozarteums Salzburg. Auch ihre Debütkonzerte in der Berliner Philharmonie und jüngst in der Elbphilharmonie Hamburg fanden begeisterte Resonanz.     

Ein exzellentes Echo der Fachkritik und internationale Auszeichnungen erhielten Migdals sämtliche bisherige CD-Einspielungen: ihre Debüt-CD mit Sonaten von Beethoven, Debussy und Strauss, gefolgt von einer Ersteinspielung der spätromantischen Werke für Violine und Klavier der großen polnischen Virtuosen Henryk und Józef Wieniawski mit dem wunderbaren Musiker Marian Migdal als Klavierpartner sowie die für den International Classical Music Award (ICMA) nominierten 8 Jahreszeiten mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin.

Liv Migdal, die als elfjährige Jungstudentin ihre künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Rostock bei Christiane Hutcap begann, setzte nach dem Diplom ihr Studium in der Meisterklasse von Igor Ozim am Salzburger Mozarteum fort, wo sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. 2016 wurde sie in Österreich mit dem Paul-Roczek MusicAward als höchste Auszeichnung für herausragendes Geigenspiel geehrt. In 2017 war die Gewinnerin zahlreicher Musikpreise, zudem Stipendiatin des ECCE-Programms des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW mit dem von ihr initiierten Projekt „Verfemten Komponisten eine Stimme geben“.

Höhepunkte 2018/19 sind die Uraufführung eines Liv Migdal gewidmeten Werkes für Violine und Orchester, eine Artist-in-Residence-Spielzeit bei der Erzgebirgischen Philharmonie, Auftritte mit dem Istanbul State Symphony Orchestra und Konzertreisen in ganz Europa und Asien, wo Liv Migdal bereits 2017 auf ihrer großen Chinatournee mit dem Beethoven-Violinkonzert gefeiert wurde. Im Mai 2019 erschien Migdals neue CD „Refuge“ mit Solo-Sonaten von Bach, Bartók und Ben-Haim. Und zu Beginn der Spielzeit 2019/20 führten sie Konzerttourneen nach Frankreich, Großbritannien, Skandinavien und Australien.

 

MATAN GOLDSTEIN

Matan Goldstein wurde in Israel geboren. Schon als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für Rhythmik. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Unterricht in Percussion. Daneben lernte er auch Schlagwerk, Klavier und Gitarre.

An der Hochschule widmete sich Matan Goldstein einem Interdisziplinären Studium, das sowohl die Pop- und Jazzmusik, als auch die klassische Musik umfasste. Seine künstlerische Ausbildung schloss er im Bachelorstudium mit Auszeichnung ab. Es folgten viele Auftritte als Percussionist und Schlagzeuger mit international gefragten Musikern bei zahlreichen Konzerten und Festivals. Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit produziert der Künstler Aufnahmen mit verschiedenen Ensembleformationen. Im Rahmen seiner künstlerischen Laufbahn entwickelte Matan Goldstein auch einen Rhythmikkurs, den er für professionelle Musiker aller Genres anbietet.

Zurzeit lebt der Musiker in Berlin.

Dienstag, 19.11.2019, 19.30 Uhr

„Libanon – Die Perle des Mittelmeers“ 

Multivisions-Show mit dem Reisejournalisten Harald Mielke

 

Lange Zeit war der Libanon von der touristischen Landkarte verschwunden. Jetzt entdecken die ersten Urlauber den Zedernstaat wieder. Blendend weiß leuchtet von weit her das schneebedeckte und bis über 3000 m hohe Libanongebirge, dem das Land seinen Namen verdankt. Nirgendwo im Nahen Osten wechselt sich auf so wenig Fläche - der Libanon ist nur etwa halb so groß wie Hessen – so viel landschaftliche, kulturelle und historische Vielfalt ab. Im 'Tor zwischen Okzident und Orient' hinterließen seit Tausenden von Jahren zahllose Völker mit ihren unterschiedlichen Religionen und Kulturen untilgbare Spuren. Byblos, Tyros, Sidon und vor allem Baalbek, die größte Tempelanlage des Römischen Reichs, sind ein Erlebnis.

Nach den Jahren des Bürgerkriegs und der Zerstörung bis in die 1990ger Jahre hat das so reizvolle Land am Mittelmeer ein neues Kapitel aufgeschlagen. Der Libanon und seine Metropole Beirut – einst als Paris des Nahen Ostens bezeichnet – haben ihre Tore wieder geöffnet. Ahlan wa Sahlan fii Lubnaan - Herzlich willkommen im Libanon!

 

Veranstalter: Volkshochschule Kempten

Eintritt: 8,- €

Donnerstag, 21.11.2019, 19.30 Uhr

Eine demokratische Illusion?

Ungarn von der Wende bis Viktor Orbán

Vortrag von Lajos Fischer mit Diskussion

 

1989 teilten viele von uns die gemeinsame Hoffnung, Ungarn würde schnell zu einer modernen europäischen Demokratie und Marktwirtschaft werden. Das Land hat durch die Reformen der 1980-er Jahre eine gute Ausgangslage erreicht und mit der Öffnung seiner Grenzen bewies es doch sehr klar, dass es so schnell wie möglich ein Teil der Europäischen Gemeinschaft sein will.

 

Heute herrscht Ernüchterung: Viktor Orbán, vor 30 Jahren einer der größten Hoffnungen der liberalen Opposition, hat das Land auf einen nationalistisch und autokratisch geprägten Weg gebracht; die vor kurzem verstorbene große Philosophin Ágnes Heller spricht sogar von einer neuen „Tyrannei“. Was ist in den letzten drei Jahrzehnten passiert? Was erklärt den Rechtsruck und die kritische Haltung zu Europa? Wie reagiert die Bevölkerung auf die Veränderungen? Wie steht es mit der Presse und der Opposition? Was bedeutet das alles für die Zukunft Europas? Warum sind persönliche Freundschaften und Städtepartnerschaften heute besonders wichtig? Viele dieser Fragen werden am heutigen Abend angesprochen und beantwortet.

 

Veranstalter: Freundschaftskreis der Partnerstädte und Haus International

Eintritt: frei

Freitag, 22.11.2019

Blow! - A tribute to the great american soul and jazzrock bands

Live-Konzert mit Soultrouble and the Heavy Horns

 

Soultrouble and the Heavy Horns ist eine elfköpfige Soul & Funk Combo aus dem schönen Oberallgäu. Zwei Trompeter, ein Posaunist, zwei Saxophonisten – das sind die Heavy Horns... Nur noch wenige Bands leisten sich den Luxus einer fünfköpfigen Horn-Section. Aber wer diese knackigen Bläsersätze einmal live erlebt hat, wird nie mehr darauf verzichten wollen. Genauso wenig auf die mega-funky Rhythm-Section, die das Fundament des Grooves darstellt, der das beste aus Soul, Funk, Rock und Jazz destilliert und das Publikum mit fettem Sound und funky-Rhythmen in Party-Stimmung bringt.

 

Elf Vollblut-Musiker stehen auf der Bühne, die sich der Soul- und Rock-Musik der Sechziger und Siebziger verschrieben haben: Ein Querschnitt von den furiosen Anfängen des Jazz-Rock bis hin zu den fetten Horn-Sections eines Joe Cocker oder Tom Jones. Dazwischen kommen aber auch Ray Charles, James Brown oder Stevie Wonder, die Musik von Tower of Power und die Songs von Blood, Sweat & Tears nicht zu kurz.

 

Dass hierbei ein so breit gefächertes Repertoire geboten werden kann, dafür sorgt nicht nur die Besetzung aus hochkarätigen Musikern, sondern auch die Vielseitigkeit der Sänger Simone und Oliver Kammel.

 

Soultrouble are Oliver Kammel (vocals), Simone Kammel (vocals), Michael Juhas (guitar), Bernd Probst (organ and piano), Kurt Hindelang (bass), Wolfgang Rauch (drums). The Heavy Horns are Simon Specker (alto/tenor sax), Tobias Buhl, (tenor/bari sax), Helmut Geiger (lead trumpet), Tobias Gschneidner (trumpet) and Thomas Hartmann (bass trombone).

 

Veranstalter: Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Eintritt: 12,- €

Samstag, 23.11.2019, 10.00-16.00 Uhr

Für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung

Seminartag mit Ingmar Niemann

 

Die derzeitigen grundlegenden Strukturen der Weltwirtschaft stammen in ihren Grundzügen noch immer aus der Nachkriegsordnung des Zweiten Weltkrieges. Zwar wurde das System von Bretton Woods durch die USA Anfang der 1970er Jahre faktisch beendet, doch die Strukturen wurden durch die Neugründung der G6 (1975), später G7/8, mit neuem Leben gefüllt. Dieses von den führenden Industriemächten der Welt gestaltete System hat bisher wenig für die Selbst- und Eigenständigkeit der Länder der Dritten Welt geleistet. Hunger und Elend sind nach wie vor auch in reichen Entwicklungsländern tägliche Realität.

Das Seminar zeigt zum einen die Strukturen der Weltwirtschaft sowie die Auswirkungen dieses Systems auf. Zum anderen sollen aber auch Ansätze diskutiert werden, was verbessert werden könnte, oder ob völlig neue Systeme hier erfolgreichere Lösungen versprechen. Nach einer Einstiegspräsentation sind daher Diskussion und auch Gruppenarbeit erwünscht und vorgesehen!

 

Wir laden die Teilnehmer*innen zu einem Mittagsimbiss ein.

 

Veranstalter: Haus International

Eintritt: frei, Spenden willkommen

Es gibt nur eine begrenzte Zahl an Plätzen, deswegen ist eine Anmeldung empfehlenswert unter info@hausinternational.de.

Samstag, 23.11.2019, 20.00 Uhr

Folklore Tanzabend mit „Spaß bei Saite“

 

Alle Tänzerinnen und Tänzer, die zur Musik der Gruppe „Spaß bei Saite“ west- und osteuropäische Folklore unter Anleitung tanzen wollen, sind herzlich willkommen.

Mit Gitarre, Harfe, Blockflöte, Akkordeon, Kontrabass und Djembe ermuntert und inspiriert Sie die Live-Gruppe zum beschwingten Tanzen.

 

Veranstalter: Spaß bei Saite und Haus International

weitere Infos: Ulrike Kempf 0831 65423

Eintritt: 8,- €

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Montag, 25.11.2019, 19.30 Uhr

Ungarische Sex-Arbeiterinnen im Rotlichtviertel von Bremerhaven

Film und Vortrag von Veronika Munk mit anschließendem Gespräch

 

Der ungarischen Journalistin Veronika Munk gelang es, Türen zu öffnen, die vorher vor der breiten Öffentlichkeit verschlossen blieben. Sie führte im Rahmen einer mehrjährigen Forschungsarbeit zahlreiche Gespräche mit Sex-Arbeiterinnen, Zuhältern und Bordellbesitzern und stellt uns das verborgene Leben der in Deutschland arbeitenden ungarischen Prostituierten dar. Sie begleitete die Frauen mehrere Jahre lang im Rotlichtviertel von Bremerhaven und veröffentlichte ein Buch über die Ergebnisse ihrer Milieuforschung.

 

In Bremerhaven ist die Prostitution nur in einer Straße legal, die Frauen stehen in Schaufenstern, zwei Drittel von ihnen sind Ungarinnen. Ihre Puffmütter, ihre Friseure stammen aus Ungarn, auch ihre Kinder leben im Rotlichtviertel. Die ungarischen Frauen arbeiten meistens 6-8 Wochen als Sex-Arbeiterinnen in Deutschland, dann können sie sich ein paar Wochen lang in Ungarn erholen. Viele haben in ihrem Leben bereits einiges durchgemacht und stammen aus prekären, armen Verhältnissen. Es gibt Frauen, die sich in der Hoffnung auf schnelles Geld freiwillig für dieses Leben entschieden haben, aber bei den meisten wandert das Geld in die Taschen der Zuhälter.

 

Als Einführung zeigt Veronika Munk einen kurzen in Bremerhaven gedrehten Dokumentarfilm und deckt auch die Strukturen der international organisierten Prostitution auf.

Veranstalter: Frauenhaus Kempten und Haus International

Eintritt: frei

Dienstag, 26.11.2019, 18:00 Uhr

Länderabend Pakistan

mit Einführung, Filmvorführung und länderspezifischem Buffet

Referentin: Dr. Rajya Karumanchi-Dörsam, Engagement Global gGmbH.

 

Zum Film Good Morning Karachi:

Ein Film von Sabiha Sumar. Deutschland, Pakistan 2012. Im Original mit dt. Untertitel.

Rafina, die mit Mutter und Bruder in einem armen Viertel der pakistanischen Metropole Karatschi lebt, will sich nicht mit der ihr vorbestimmten Rolle als Hausfrau und Mutter abfinden. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, in der neu entstehenden Modewelt der jungen westlich orientierten Elite des Landes als Model zu arbeiten, greift sie zu, wohlwissend, dass sie dies in Konflikt mit ihrer traditionell geprägten Umgebung bringt. Über den konfliktreichen Aufbruch der jungen Frau zeichnet der Film auch den Konflikt zwischen Neuorientierung und Islamisierung nach, der die pakistanische Gesellschaft bis heute spaltet.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Entwicklungspolitischen Filmherbstes in ländlichen Regionen statt, in Kooperation mit DEAB, Engagement Global und EZEF

Veranstalter: Diakonie Kempten Allgäu, ebs, Haus International

Eintritt: frei

Donnerstag, 28.11.2019, 19.30 Uhr

Kuba im Wandel?

Audiovisuelle Fotoreportage mit Rupert Barensteiner

 

Mit attraktiven Foto- und Filmaufnahmen, die mit Musik aus Kuba unterlegt sind, begleitet Rupert Barensteiner die Zuschauer regelrecht über die gesamte Insel. Die Stationen und Orte der Rundreise sind folgende: Havanna - Pinar der Rio - St. Clara - Cayo Coco - Santiago de Cuba und Trinidad.

Kuba und kein Wandel? Der neu erwählte Präsident aus der sozialistischen Einheitspartei, die sich seit neustem nicht mehr „kommunistisch“ nennt, ist wohl zu keiner grundlegenden Reform bereit, wie es sich manche demokratisch-freiheitlichen Denker*innen erhofften. An der Schönheit des karibischen Paradieses und an der Lebensfreude der Inselbewohner*innen hat dies aber nichts geändert.

 

Es ist unbestritten, dass Kuba beinahe das ganze Jahr über ein sehr attraktives Reiseziel ist. Seit es Kubaner*innen erlaubt ist, auch ausländische Besucher*innen in ihren privaten Häusern oder Wohnungen aufzunehmen, steht der Kontakt mit den Inselbewohner*innen nicht mehr so sehr unter dem strengen Auge der kubanischen Staatsgewalt. Deshalb hat auch der Referent seine Aufenthalte auf der Insel per Bus und Leihwagen relativ individuell geplant und gestaltet. Bei der karibischen Show können die Besucher*innen diese recht interessante Art des Reisens kennenlernen und seinen Rundgang über die Insel detailliert nachvollziehen.   

„Kuba“ ist immer auch ein politisches Thema. Deshalb kann es Rupert Barensteiner nicht dabei belassen, nur oberflächlich über schöne Strände, kubanische Musik, fette Zigarren und schönes Wetter zu berichten. Im Kontakt mit Kubanern bekommt man sehr unterschiedliche Resonanz, weil es auf Kuba inzwischen sehr unterschiedliche Wirklichkeiten gibt. Das frühere sog. sozialistische Paradies ist jedenfalls Vergangenheit.

In der Vortragspause beantwortet der Referent gerne auch Fragen zu eigenen Reiseplänen.                        

Veranstalter: Rupert Barensteiner

Eintritt: 10,-

Freitag, 29.11.2019 20.00 Uhr

Latino-Abend mit „Yerba Mate“

 

Die siebenköpfige Band "Yerba Mate" ist ein Juwel für jede Party! Populäre Songs werden mit stark tanzorientierten Rhythmen wie Bachata, Merengue und Salsa präsentiert. Somit ist „Yerba Mate“ ein Garant für eine gelungene Tanzveranstaltung.

Julio, der Leadsänger der Gruppe, stammt aus Argentinien. Seine besondere Stimme weist zweifellos einen starken Wiedererkennungswert auf. Seine lateinamerikanische Ausstrahlung spiegelt sich in seinen ausdrucksvollen Songs wieder. „Yerba Mate“ spielt neben bekannten Latino-Songs auch viele eigene Stücke, die bei Live-Auftritten selbst den hintersten Konzertbesucher auf die Tanzfläche locken.

Gute Laune mitbringen! Landestypische Speisen und Cocktails aus Lateinamerika werden auch angeboten.

 

Veranstalter: Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Eintritt: 12,- €

Samstag, 30.11.2019, 20.00 Uhr

„Klubzmers italienischer Abend“ - Secondi piatti 

Live-Konzert

 

Nach dem überwältigenden Erfolg im letztjährigen Interkulturellen Herbst stehen die Klubzmers wieder auf der Bühne des Haus International! An diesem Abend erleben Sie eine neue musikalische Reise durch Italien, von Süden nach Norden: Sizilien, Neapel, Rom, Florenz, Mailand, Genua… sind die wichtigsten Stationen. Und auf dem ganzen Weg weht der Wind von Osteuropa.

 

Klubzmer ist ein Kollektiv, mit Wurzeln in Trient und in Hamburg: 12, 14, 16… Freunde, die die Liebe zu osteuropäischer und Klezmer-Musik teilen und mit wild vergnügten Arrangements und Spielfreude Wärme im kühlen Norden verbreiten. Saiten, Bläser, Streicher, Stimme, Akkordeon, Tuba und Percussion bringen die Luft zum Vibrieren und die Hüften zum Schwingen. Die Anfänge der Formation gehen auf die von Marco Tabilio gegründeten Jam-Sessions im Hamburger Gängeviertel zurück– inzwischen hat die Band auf Wohnprojektpartys, in Clubs und auf Straßenfesten reihenweise Menschen jeden Alters zum Tanzen gebracht!

 

Veranstalter: Freundschaftskreis der Partnerstädte, Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Eintritt: 13,- €